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GESCHICHTE / ZIELE


Entstehung der Organisation der Arbeitswelt OdA ARTECURA

Im Jahr 2002 gründeten namhafte Verbände künstlerischer Therapeuten in der Schweiz die OdA KSKV/CASAT. Ziel war die Etablierung eines gemeinsamen Berufsabschlusses für alle Fachrichtungen in der Schweiz. Nach intensiven Evaluationen einigte man sich auf eine gesamtschweizerische NEUDEFINITION des Begriffes Kunsttherapie, der auf der Ebene der Berufspolitik und der Dachorganisation heute alle künstlerischen Ausdrucksformen umfasst.

Durch Inkraftsetzung der neuen Berufsbildungsverordnung nBBV 2004 wurde in der Schweiz für Berufe in den Feldern Gesundheit, Soziales und Kunst die Möglichkeit eines nationalen berufsqualifizierenden Abschlusses der Berufswelt (Tertiär B) geschaffen. Das verantwortliche Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT stellte der OdA KSKV/CASAT schon 2002 die Möglichkeit eines eigenen Berufstitels in Aussicht und half bei der Entwicklung des Berufsbildes durch eine Anschubfinanzierung. 2006 folgte die durch den Bund mitfinanzierte Bedarfsanalyse für den Beruf: Kunsttherapeut/in in der Schweiz mit positivem Ergebnis.

In den Jahren 2004/5 führte die OdA eine Vollerhebung zu kunsttherapeutischen Schlüsselkompetenzen unter den angeschlossenen Verbänden mit 1300 Mitgliedern und zuweisenden Fachpersonen durch. Auf Basis dieser Vollerhebung erfolgten 2006 die Verabschiedung des kompetenzbasierten Berufsbildes und die Ausarbeitung der Qualifikationsprüfung, die im März 2011 in Kraft gesetzt wurde.

Ziele

Die OdA ARTECURA (ehemals OdA KSKV/CASAT) steht für:
  • einen anerkannten Berufstitel: Diplomierte/r Kunsttherapeut/in (ED) der entsprechenden Fachrichtung
  • die klar positionierte Repräsentanz dieses Berufes im Gesundheits- und Sozialwesen durch die Definition eines gemeinsamen Kompetenzniveaus unter Integration bisheriger Ausbildungsabschlüsse
  • die Vertretung der Kunsttherapeutinnen und -therapeuten aller Fachrichtungen und Ausbildungswege (HFP, BA, MA, MAS, DAS und private Abschlüsse)
  • die Interessenvertretung von mehr als 1000 berufstätigen schweizerischen Kunsttherapeuten
  • eine zentrale Anlaufstelle für Behörden, Kostenträger, andere Institutionen und die Öffentlichkeit in allen Fragen betreffend Qualifikation und Ausübung der Kunsttherapie in der Schweiz
  • die Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstituten in Kunsttherapie, insbesondere dem Verband der Ausbildungsinstitute für Kunsttherapie, VBK